LUISENORGEL

PROJEKT

Die Luisenkirche ist ein Baudenkmal – noch fehlt die passende "Musik" dazu

Der Entscheidung voraus­gegangen sind drei Jahre intensiver Arbeit: Sachverständigen­gutachten, Orgelbau­kommission, Mittel­einwerbung, kirchen­rechtliches Verfahren, Ausschreibungen etc. –  um den alten Traum der Luisen­gemeinde von einer wohlklingenden, historisch stimmigen Orgel schließlich verwirklichen zu können.

Büste der Namensgeberin Königin Luise in der Eingangshalle der Luisenkirche

Was für ein schönes Projekt: In einem Bau­denkmal entsteht ein Klangdenkmal!

Die Luisenkirche auf dem Gierkeplatz, 1716 erbaut und 1826 durch Schinkel umgestaltet, ist an sich schon ein sehenswertes Denkmal. Bis 2023 wird sie nun sowohl architektonisch als auch musikalisch bereichert: durch eine neue Haupt­orgel, ein Instrument mit spät­barockem Klang­­profil, für den Kirchen­raum passend und für den ästhetischen Anspruch der Gemeinde ohne Frage geboten. Die reparatur­bedürftige Walcker-Orgel aus dem Jahr 1968 wird entfernt und verkauft.

ALLE INFOS

Auf diesen Seiten erfahren Sie mehr über das Projekt. Wir informieren über Details der neuen Orgel und darüber, wie Sie selbst Teil der Luisenorgel werden können. Denn nicht zuletzt bei der Finanzierung ist Ihre Unterstützung wichtig – beispielsweise in Form einer Pfeifenpatenschaft

DENKMALTAG

Immer am zweiten September­wochenende ist "Tag des offenen Denkmals", in diesem Jahr war zugleich der "Tag der Orgel" ausgerufen. Aus diesem Anlass hatte die Luisen­kirche am 11. und 12. September 2021 die Orgelbau­firma Reil aus den Niederlanden zu Gast. 

Hans Reil und Jan Koelewijn stellten ihr Unternehmen vor und erzählten von der Kunst des Orgelbaus. Bilder und Klang­beispiele typischer Register bzw. Orgel­pfeifen ergänzten den Überblick über von ihnen sorgsam restaurierte oder neu gebaute Kirchen­orgeln. Höhe­punkt des Vortrags war unstreitig die Live-Demo: Wir genau wird aus einer "rohen", aus Zinn und Blei gefertigten Pfeife ein wohl- und vor allem "richtig" klingendes Instrument? Jan führte es dem interessierten Publikum gleich mehrmals vor. Tatsächlich: Wo zunächst beim Hinein­blasen nur "heiße Luft" kam, klang am Ende ein warmes, rundes, sauberes D.